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Unterricht

Von jedem etwas

Blended Learning in der Lehrerfortbildung

Jürgen Wuttig

Blended Learning, auch als Integriertes Lernen bezeichnet, verknüpft traditionelle Präsenzveranstaltungen mit modernen Formen des E-Learning, also die sozialen Aspekte der Face-to-Face-Kommunikation mit der Effektivität und Flexibilität elektronischer Lernkonzepte. Der Chip-Entwickler Intel® hat mit einigem Erfolg Fortbildungsangebote auf dieser Basis entwickelt

Blended Learning zielt als betont universelle Lernorganisation darauf ab, durch die Kombination verschiedener Medien und Methoden deren Vorteile zu verstärken und die Nachteile zu minimieren. Besonders wichtig ist es, die Präsenz- und Online-Phasen funktional aufeinander abzustimmen. Für folgende schul- und unterrichtsrelevante Themen bietet sich Blended Learning an:

  • Verwendung und Vermittlung neuer Technologien
  • Aufbereitung multimedialer Unterrichtsinhalte
  • selbst gesteuertes Lernen
  • Individualisierung von Lerninhalten
  • Content verfügbar machen – User vernetzen
  • Teletutoring zur individuellen Betreuung der Teilnehmer

Gut für Lehrer …

Ausgerichtet an diesem Themenspektrum, hat Intel das Fortbildungskonzept „Intel® Lehren – Interaktiv“ ins Leben gerufen. Die Teilnahme daran ist kostenlos. Ziel des Konzepts ist es, die Unterrichtsqualität an Schulen und vergleichbaren Bildungseinrichtungen zu verbessern. Unerlässlich dafür sind

  • Methodenvielfalt,
  • fachkompetenter Medieneinsatz,
  • selbstgesteuertes Lernen sowie
  • die Motivationssteigerung von Lehrenden und Lernenden.

Auf der Online-Lernplattform www.intel-interaktiv.de finden sich verschiedene Module, die es den Pädagogen ermöglichen, Arbeitsgruppen zu bilden und auch Kontakt zu Lehrkräften anderer Bundesländer sowie Österreichs und der Schweiz aufzunehmen.

Persönliche Betreuung ist ein besonders wichtiger Erfolgsfaktor für die Fortbildung, da die meisten Teilnehmer die Maßnahme in ihrer Freizeit absolvieren. Darum hat Intel® in Zusammenarbeit mit den für Schule zuständigen Landesministerien ein ausgeklügeltes Mentorensystem entwickelt: In der Regel betreuen mindestens zwei speziell geschulte Lehrkräfte ihre Lehrerkolleginnen und -kollegen.

Wie beim Blended Learning üblich, wechseln sich auch bei „Intel® Lehren“ Präsenzphasen mit Online-/Offline-Phasen ab; nach Bedarf können Arbeitsphasen im Unterricht eingesetzt und von den Teamkollegen evaluiert werden. Eine Gesamtevaluation dieser Fortbildungsmaßnahme erfolgt durch eine universitäre Fakultät oder eine andere wissenschaftliche Einrichtung.

… und für die Schüler

Auch im Unterricht eröffnet E-Learning neue Chancen. Den hohen Nutzen für die Schüler hat im vergangenen Jahr beispielsweise die zuständige Kommission der Kultusministerkonferenz in einem Arbeitspapier hervorgehoben:

  • E-Learning unterstützt den handlungs- und kompetenzorientierten Unterricht für die neuen Bildungsstandards.
  • Die zunehmende Heterogenität der Schulklassen lässt sich mit E-Learning besser bewältigen: Mit individuell abgestimmten, differenzierten Bildungsangeboten wird E-Learning lernschwächeren Schülern ebenso gerecht wie lernstärkeren.
  • E-Learning ist die ideale Ergänzung zum Schulbuch: Die didaktischen Medien im E-Learning lassen sich an die konkreten Bedürfnisse der jeweiligen Klasse anpassen, ergänzen und aktualisieren.
  • Leistungsmessungen, Lernstandsdiagnosen und die diagnostische Erfassung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler werden durch E-Learning-Systeme stark vereinfacht und in vielen Fällen überhaupt erst ermöglicht. Diagnosen, Messungen und Tests lassen sich ohne Medienbruch mit den Fördermaßnahmen verbinden.
  • Für die Leistungsmessung und die Dokumentation der Schülerleistungen bietet E-Learning völlig neue Möglichkeiten. Die Ergebnisse der eigenen Arbeit im Unterricht können zum Beispiel als E-Portfolios gespeichert, weiter bearbeitet und anderen verfügbar gemacht werden.
  • E-Learning fördert die Medienkompetenz und die informations- und kommunikations-technologische Bildung – nicht theoretisch und als „Wissen auf Vorrat“, sondern ganz praktisch im eigenen Handeln der Schülerinnen und Schüler.
  • Durch die Arbeit mit E-Learning-Angeboten erwerben Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sie für lebenslanges Lernen brauchen.

Auch im methodisch-didaktischen Bereich bescheinigt die KMK in diesem Arbeitspapier dem E-Learning positive Auswirkungen auf den Unterricht, und zwar als …

  • Hilfsmittel zur Unterstützung einzelner Unterrichtsfunktionen in Form von Materialien, Aufgaben, Übungstexten, Lernstandsdiagnosen usw.;
  • „tragendes Element“ einzelner Unterrichtsabschnitte, z. B. im Projektunterricht, in der freien Arbeit, im Stationenlernen oder auch im problem- und handlungsorientierten Unterricht;
  • vorherrschende Form des Lehrens und Lernens: Hier ist z. B. an Selbstlernkurse in der beruflichen Bildung, in der gymnasialen Oberstufe oder in der Ganztagsschule am Nachmittag sowie an Methoden der „Online-Didaktik“ zu denken, wie sie im Hochschulbereich entwickelt wurden.

Mit der kostenlosen Teilnahme an „Intel® Lehren – Interaktiv“ erhält jeder Pädagoge die Chance, sich auf die Herausforderungen der nächsten Jahre vorzubereiten.

Jürgen Wuttig

Education Manager für Intel® Lehren in

Deutschland, Österreich, Schweiz

!Weitere Informationen und Kontakt:

juergen.wuttig@intel-interaktiv.eu

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