Schulverpflegung
Damit es allen schmeckt
„meineschulmensa” berät bei der Schulverpflegung
Martin Huisman
Eine Ganztagsschule ohne Schulverpflegung kann nicht funktionieren. Und das aus mehreren Gründen. Der erste liegt auf der Hand: Wenn Schülerinnen und Schüler von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Schule sind, muss eine Mittagsverpflegung angeboten werden. Zweitens gehört die gemeinsame Mittagspause als ein wichtiger Baustein zur Rhythmisierung des Unterrichtstages. Und drittens dient das gemeinsame Essen – von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgänge und gemeinsam mit den Lehrkräften – dem sozialen Gemeinschaftsgefühl.
Auch Wilfried Kretschmer, Leiter der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim sieht in der Schulverpflegung einen zentralen Bestandteil des Schulalltags: „Das gemeinsame Essen bedeutet nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Genuss, es hat mit Esskultur und es hat mit Erziehung zu tun und es dient der Gemeinschaft. Dinge also, die wir mit dem gemeinsamen Essen vermitteln wollen. Darum muss das Ambiente stimmen, das Essen muss schmecken, die Kinder müssen auch gern zum Essen gehen. Ich selbst esse natürlich auch jeden Tag in unserer Mensa.“ Umso wichtiger ist es natürlich, dass bei dem Schulmensenkonzept alles stimmig ist und zu der jeweiligen Schule und ihren Ansprüchen passt.
Beratung von Profis
Seit dem 1. September 2009 bieten acht Experten aus verschiedenen Bereichen der Großküchenkonzeption unter dem Namen „meineschulmensa“ eine umfangreiche Beratung für Schulen an. Sie informieren, helfen und beraten bei Ernährung und Trinken, Kühlkost und kühlen, zubereiten und servieren, ausgeben und reinigen. Für Mensen jeder Größe entwickelt das Kompetenz-Netzwerk individuelle Gestaltungskonzepte oder bietet eine Optimierungsberatung für Schulen, die bereits über eine Mensa verfügen.
„Viele Schulen sind mit der Planung ihrer Mensa verständlicherweise überfordert. Vieles muss beachtet werden, wie die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften des Gewerbeaufsichtsamtes oder spezielle Hygienevorschriften. Vor allem an kritischen Kontrollpunkten, wie den Lagerkapazitäten oder dem notwendigen Platz für Warenanlieferungen, schleichen sich häufig planerische Fehler ein“, erklärt Torsten von Borstel, Gründungsmitglied von meineschulmensa. Durch eine fehlende Schnittstelle in der Planung werden Gelder häufig in Lösungen investiert, die nicht zusammenpassen. So erschließt sich beispielsweise erst aus der Wahl des Verpflegungssystems der Bedarf an Gargeräten oder die Anordnung der Stationen. Die Vielzahl an Optionen macht es Verantwortlichen in der Schule oft schwer, den Überblick zu behalten. „Wir möchten die verschiedenen Wege und Möglichkeiten aufzeigen. Denn jede Schule ist anders. Es gibt kein Patentrezept für eine Schulküche“, erklärt von Borstel den Zusammenschluss zum Kompetenz-Netzwerk abschließend.
WEITERE INFORMATIONEN:
Zum Kompetenznetzwerk „meineschulmensa“ gehören Unilever Foodsolutions, Forster, K+T, MKN, Horeka Service GmbH, Scholl, Durstspiegel.de und Miele Professional.
Kontakt: meineschulmensa
Torsten von Borstel
Telefon: 0 62 02 - 9 25 90
91
E-Mail:
beratung@meineschulmensa.de
Webseite:
www.meineschulmensa.de
Journal der Leipziger Buchmesse