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Sekundarstufe

Umweltprojekte initiieren

Martin Huisman / Bernd Lampe

In Kooperationsspielen erproben die Jugendlichen, gemeinsam das Ziel zu erreichen

Sie haben Akkus statt Batterien gekauft, einen Teich mit Freunden angelegt oder beim Zähneputzen das Wasser abgedreht: Bereits über 800 Jugendliche machen mit bei der Aktion „Future-Friends“ und haben über 7.000 gute Taten vollbracht – für sich, für andere oder das Klima

Die Jugendplattform www.future-friends.de motiviert 10- bis 19-Jährige zu Klimaschutz und Naturerlebnissen, sozialer Verantwortung oder einem gesunden Lebensstil. „Du machst Zukunft – du gewinnst“ lautet das Motto. Auch Schulklassen können mitmachen und mit ihren Aktionen Punkte für ihr Nachhaltigkeitskonto „einspielen“. Die Aktionen werden mit Foto und Kurzbeschreibung dokumentiert, ein Videoclip bringt zwei Zusatzpunkte. Levelaufstieg und Krea­tivwettbewerbe geben zusätzliche Punkte und erhöhen die Langzeitmotivation. Im Bonusshop können die Schüler ihre „erarbeiteten“ Punkte gegen attraktive Prämien eintauschen.

Future-Friends in der Schule

Die Idee, die hinter Future-Friends steckt, lässt sich schnell und einfach in den Unterricht integrieren, z. B. in Projektwochen, Arbeitsgemeinschaften oder im normalen Fachunterricht. Ausgangspunkt für die Schülerinnen und Schüler ist hier z. B. die Frage: „Wie sieht mein Alltag aus, was kann ich selbst tun, um ressourcenschonender zu leben?“ Oder: „Wie können wir als Klasse mit kleinen Aktionen die Klassengemeinschaft bzw. Teamfähigkeit verbessern?“ Gemeint sind keine großen Projekte, sondern kleine Aktionen wie Kooperationsspiele, Müllsammelaktionen auf dem Schulhof, ein gesundes Wohlfühlfrühstück oder das Ermitteln von Energiefressern in der Schule.

Die Themenpalette bei Future-Friends (Klima, soziale Verantwortung, Gesundheit, Naturerlebnis) ist so breit, dass quasi jeder Bildungsschwerpunkt und jedes Unterrichtsfach mit der internetgestützten Jugendaktion Future-Friends ergänzt werden kann. Mit dem medialen Schwerpunkt (Fotos machen, Video-Clips drehen, Internetplattform etc.) kann der Unterricht außerdem mit den methodischen Zugängen und Formaten bereichert werden, in denen Jugendliche heute zuhause sind.

Wenn Sie folgende Fragen mit „Ja“ beantworten können, dann bietet „Future-­Friends“ die Unterrichtsergänzung, auf die Sie schon lange gewartet haben.

  • Sie möchten, dass die Schüler Ihren Unterricht gut finden.
  • Sie möchten, dass sich Ihre Schüler im Alltag sozial oder ökologisch engagieren.
  • Sie möchten, dass das Engagement Ihrer Schüler auch belohnt wird.
  • Sie möchten, dass fachübergreifende Ansätze mehr Bedeutung gewinnen.
  • Sie möchten zukunftsorientierte, nachhaltige Schlüsselqualifikationen fördern.

Future-Friends richtet sich also nicht nur an Einzeljugendliche im Alter von 10 – 19 Jahren, sondern auch an Schülergruppen. Bereits zu Projektbeginn haben eine ganze Reihe von Bildungsanbietern signalisiert, dass sie sich gut vorstellen können, das Future-Banking in ihre Programme zu integrieren, sei es in Schul-Projektwochen, Klassenfahrten oder Freizeitangeboten.

Haben auch Sie Lust, sich mit Ihrer Klasse zu beteiligen? Eine gute Möglichkeit dafür bietet der aktuelle Wettbewerb „Klasse(n)-Clip“ (näheres unter www.bildung-plus.de/reisen).

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