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Medienkompetenz

Einklinken statt wegschauen

10 Goldene Regeln für den Umgang mit Games

Ob es den Lehrern gefällt oder nicht: Bei Kindern und Jugendlichen sind PC-Games schwer angesagt. Wie sie damit umgehen, entzieht sich jedoch meist dem Einfluss der Schule. Um so wichtiger, dass sich die Eltern mit den Spielen und der Spielenutzung ihrer Kinder auseinandersetzen. Folgende Regeln können Sie den Eltern an die Hand geben

1. Klare Regeln vereinbaren
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Regeln und Zeiten zur Nutzung von Computer- und Konsolenspielen. Kinder verlieren beim Spielen oft jegliches Gefühl für Zeit. Eltern sollten ihre Kinder deshalb dabei unterstützen, die Absprachen auch einzuhalten und die vereinbarte Zeit nicht zu überziehen.

2. Vorbildrolle wahrnehmen
Denken Sie daran, dass Sie für Ihre Kinder ein Vorbild sind. Kinder werden die Regeln aber nur einhalten, wenn auch Sie als Eltern diese vorleben. Kinder werden es beispielsweise nicht verstehen, wenn Sie von ihnen verlangen, das Computer- oder Konsolenspiel für das gemeinsame Mittagessen zu unterbrechen, Sie als Eltern aber am nächsten Morgen beim Frühstück selbst den Fernseher laufen lassen.

3. Alterskennzeichnung beachten
Achten Sie bei dem Kauf von Games auf die Alterskennzeichnung nach dem Jugendschutzgesetz. Sie dient Ihnen als Orientierungshilfe. Über die Altersfreigabe können Sie sich bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) informieren.

4. Games selbst beurteilen
Lassen Sie sich von ihrem Kind die Spiele zeigen, die es spielt. So machen Sie sich selbst ein Bild davon, ob die Spiele für Ihr Kind geeignet sind oder nicht. Das ist besonders wichtig bei Online-Games, die nicht im Geschäft gekauft werden. Für diese Games gibt es keine Alterskennzeichnung von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle.

5. Interesse zeigen
Entdecken Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Welt der elektronischen Spiele. Lassen Sie sich von Ihrem Kind erklären, welche Spiele es spielt und welche Aufgaben es darin lösen muss. Erkennen Sie an, was Ihr Kind im Spiel leistet, und loben Sie es, wenn es eine Aufgabe gelöst hat.

6. Gemeinsam spielen
Gerade wenn die Kinder jünger sind, sollten Sie ab und zu gemeinsam mit ihnen Computer- und Konsolenspiele spielen. Verabreden Sie sich mit Ihrem Kind zum gemeinsamen Spielen.

7. Games nicht als Erziehungshilfe nutzen
Machen Sie Games nicht wichtiger als sie sind. Benutzen Sie sie zum Beispiel nicht als Belohnungs- oder Bestrafungsmittel und missbrauchen Sie sie nicht als Babysitter.

8. Erfahrungsaustausch pflegen
Tauschen Sie sich mit anderen Eltern über Ihre Beobachtungen und Erfahrungen zu Computer- und Konsolenspielen aus.

9. Sicherheitseinstellungen beachten
Computer und Konsolen bieten verschiedene Sicherheitseinstellungen, um Kinder vor jugendgefährdenden Inhalten zu schützen und kostenpflichtige Angebote zu deaktivieren. Überprüfen Sie, welche Sicherheitseinstellungen Ihr Gerät bzw. das Lieblingsspiel Ihres Kindes anbietet, und nutzen Sie diese.

10. Für einen Ausgleich sorgen
Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind nicht nur mit elektronischen Spielen beschäftigt. Wichtig ist, dass sich ihr Kind auch mit Freunden im realen Leben trifft. Fördern Sie auch weitere Interessen und Hobbys und ermutigen Sie ihr Kind dazu, mal etwas Neues auszuprobieren.

Medienkompetenz

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